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hereintraten, und ihn der peinlichen Verlegenheit entrießen. Götz ſchimpfte ungemeſſen über den Wirth aus der Her⸗ berge, und verſchwor ſich hoch und theuer, den elenden Dienſt von Stund an aufzugeben; Margaretha war ver⸗ gnügt und erzählte mit geſchwätziger Haſt, daß ein neues Glück der armen Hütte bevorſtehe, indem Frau Irmel von einer reichen und vornehmen Dame geſprochen, welche vor Kurzem Giſela geſehen, und nichts eifriger begehre, als für das Wohl des Mägdleins zu ſorgen. Die Matrone habe ibren Wittwenſitz in der Grafſchaft Eberſtein, und Frau Irmel erbiete ſich, am nächſten Sonntag die gute Giſela über den Berg nach dem Hauſe der frommen Wohlthäterin zu geleiten, um dieſelbe zu beſuchen. Götz nahm nicht viel Antheil an der Neuigkeit, und Giſela verwarf den An⸗ trag ganz und gar, indem ſie ſagte:„Die alte Irmel iſt ein ſchlechtes Weib, und ich bin ſchon vor ihr gewarnt wor⸗ den. Ich bedarf keiner Wohlihäterin, nach dem Kloſter ſteht mein Sinn, und wenn Ihr mich nothdürftig ausſtattet, ſo nehmen mich die weißen Frauen zu Straßburg gern auf.“
Dem Junker wurde heiß vor der Stirne und im Her⸗ zen, als er dieſe entſchloſſenen Worte vernahm, und er brach ſchnell auf, um den Sturm in ſeiner Bruſt nicht zu verrakhen. Mit dem Verſprechen, bald wiederzukommen, und begleitet von prahlenden Lobpeiſungen des Alten, und don den Thränen der Mutter, ging der Junker aus der Hütte. Giſela hatte ihm keinen Blick mehr geſchenkt, und um ſo aufrühreriſcher pochten ſeine Julſe, wie gewöhnlich der Genuß, der uns verſagt iſt, fürmiſcher von uns ver⸗ langt wird, als die leicht zu erlangende Luſt. Sein Be⸗ nehmen in Götzens armer Hütte kam dem Junker nun er⸗ bärmlich vor; er ſchämte ſich der geringen Gabe, die er dort binterlaſſen; er ſchalt ſich einen Geizhals, der ſich nicht entblödet, eine magere Brodrinde für unermeßliche Schätze


