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Promenade war noch Alles im Aufruhr. Man ſprach allenthalben von der ploͤtzlich verſchwun⸗ denen Hexenmeiſterin, die einen Fuͤrſten getoͤd⸗ tet. Die Polizei hatte wirklich im Gaſthofe zum Thurme Nachſuchungen gehalten, aber Niemand gefunden, als die ſtumme Zofe der Dame, und die Conzertkaſſe unter ihrer Auf⸗ ſicht. Stadtbediente ſtreiften durch die weit verbreiteten Anlagen, fiſchten in den Weihern nach dem Koͤrper der Fremden, die ſich viel⸗ leicht im raſchen Entſchluſſe das Leben genom⸗ men haben mochte; Alles umſonſt. An das Theater dachte Niemand. Mein Gaſthof war zu beſetzt, um die Ungluͤckliche darinnen ver⸗ bergen zu koͤnnen. Durch Zufall war kein Lehn⸗ kutſcher zu haben, und auf der Poſt war die Weiſung gegeben worden, auf die Italienerin ein Auge zu haben, und ſie anzuhalten, wenn ſie etwa Pferde beſtellen ſollte. Alle dieſe An⸗ ſtalten hatten ihren Urſprung weniger auf dem Polizeihauſe, als in der Wohnung des Fuͤrſten von Meyern, den man in einem Augenblicke


