Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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todt ſagte, und lebendig und auf dem Wege der Beſſerung im naͤchſten. Die Signora hatte ſich demnach nicht uͤber ihre Lage getaͤuſcht, und auch ich gab keiner abenteuerlichen Hoff⸗ nung Raum. Mein guter Wille fand kein Mit⸗ tel zur Huͤlfe, und dieſes meiner Unbekannten ſo ſchnell als moͤglich zu geſtehen, ſchien mir raͤthlicher, als ſie noch einige Stunden hindurch den Qualen der Ungewißheit zu uͤberlaſſen, und dann erſt mit leeren Haͤnden zu erſcheinen. Ich lief in tiefer Daͤmmerung nach dem Schauſpiel⸗ hauſe zuruͤck. Wie ich in das Gebuͤſch, von dem eben geredet wurde, einbiege, treffe ich auf einen ſchnell ſchreitenden Mann. Es iſt ein Bekannter ein kecker unternehmender Mann, Baron Tidolf. Ich rede ihn an. Er erzaͤhlt mir eilig, daß er nach ſeinem Land⸗ hauſe zuruͤcktehre, nach welchem er ſich zuruͤck⸗ gezogen, um das Geſchwaͤtz wegen des Duells verrauſchen zu laſſen; daß er nur eine halbe Stunde lang am Spieltiſche geweſen, und ſchwer vom Golde heimgehe.