Lichter hinter duͤſtern Scheiben hervorleuchteten. —„Sieh doch,» ſagte er fuͤr ſich: aſo gibt's in der großen Stadt doch auch Huͤtten, nicht beſſer als die meinige??— Waͤchter ſtand vor einer ſolchen ſtille, und wies mit dem Kopfe nach dem Fenſter. Sylveſter ſah in einer durf⸗ tigen Stube drei Menſchen, die ſich weinend in den Armen lagen.—«Ach, Ludwig, Du gehſt? klagte ein junges, huͤbſches Maͤdchen.— Ich muß ja wohl!» antwortete eben ſo ein jun⸗ ger Menſch, dem die Thraͤnen uͤber die Backen liefen.—„Ja freilich; Du mußt;' ſagte eine alte Frau, die beide umarmte:„Du lieber, treuer Menſch. Dir haͤtte ich das Maͤdel am liebſten gegeben, aber es ſoll nicht ſeyn. Haͤtte Dich Deine Krankheit nicht zuruͤckgeworfen, ſo haͤttet Ihr auf den Sylveſtertag, wie Ihr ge⸗ hofft, die noͤthige Summe beiſammengehabt, und Euch heirathen duͤrfen. Aber, da das Ungluͤck Euch ohnehin verfolgt,— warum auch noch ungluͤcklicher machen? Gehe alſo, Ludwig, und habe Gott vor Augen und werde gluͤcklich. Wir
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