wollen uns durchhelfen, wie wir eben koͤnnen.» —„Ach, der ungluͤckliche Sylveſtertag!* jam⸗ merten die Liebenden. Der Horcher druͤckte aber das Fenſter auf, und rief hinein: Verſuͤndigt Euch nicht. Ich bin der Sylveſter; der Abend iſt beſſer als der Tag! und ſtreute einen ſilber⸗ nen Regen in das Gemach. Mit einem Schrei des Entzuͤckens fuhren Alle auf ihn zu.«Herr! Engel! zu viel! zu viel!» riefen ſie; aber Syl⸗ veſter war ſchon weit, und Waͤchter galloppirte froh neben ihm.—„Das war gut,» ſagte Er⸗ ſterer zu ſich:„Schade nur, daß mir die Andern ſo viel Geld gekoſtet haben. Die Leutchen haͤt⸗ ten, glaube ich, mehr verdient!l»
Nun war der Spender ſo vieler Wohlthaten muͤde geworden, und trat, obgleich Waͤchter Miene machte, weiter zu gehen, in das naͤchſte Trink⸗ und Gaſthaus, ſeine Kehle zu erquicken. Auch hier wurde ſein Name geprieſen. Als er ſich aber dafuͤr geziemend bedankte, ſchwieg Alles, ſah auf ihn hin, und lachte oder laͤchelte.


