Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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N 10

ten Guͤte die Thraͤnen in die Angen traten: eich begehre nicht, Dich zu verlaſſen. Aber meine Muͤhen ſind doch ſo groß, daß mir Er⸗ heiterung noͤthig waͤre. Laß mich nur, gleich meinen Kindern, auf eine Stunde in Deinen Garten, daß ich mich darin erquicke. Der Waldherr ſchuͤttelte laͤchelnd das ehrwuͤrdige Haupt.Was willſt Du in meinem Schloſſe, fragte er, ada es doch Winter iſt?«Herr, erwiederte Sylveſter: aſeh' ich doch die Bluͤ thenbuͤſche uͤber die Mauer nicken.Be⸗ ſchneite Wipfel, Sylveſter, weiter nichts. Deine Zeit iſt voruͤber, und ſoll erſt wieder kommen, mein ehrlicher Knecht. Darum iſt jetzo in je⸗ nem Bezirke Winter fuͤr Dich, wie hier und draußen.

Der Forſtwart ſah betroffen durch eine Luͤcke der Mauer in das getraͤumte Paradies. Der Herr hatte Recht. Kahles Geſtruͤpp, bereifter Boden, verſteinerte Ouellen waren darin zu ſchauen. Zwiſchen dieſem allen ſaßen jedoch Sylveſter's Kinder und ſpielten froͤhlich und