Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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gruͤnte und bluͤhte Alles auf reichen Feldern und Waſſer durchſtroͤmten Fluren! Thuͤrme und Mauern, in dem ſonnigen Licht gleich goldnen Zinnen glänzend, tauſendmal ſchoͤner, als die ſchmuckloſen Mauern des Waldſchloſſes, be⸗ graͤnzten, von bunten Wimpeln und Fahnen geſchmuͤckt, die einladende Flaͤche. Wonnetrun⸗ ten feſſelte ſich ſein Blick an das ſchoͤne Schau⸗ ſpiel. Der ferne Fruͤhling machte ihm die un⸗ freundliche Kaͤlte ſeiner Heimath doppelt fuhl⸗ bar. Ein ſtuͤrmiſches Begehren lenkte ſeinen Fuß nach dem reizenden Lande zu. Das ge⸗ wohnte Pflichtgefuͤhl hielt ihn auf. Waͤhrend er noch ſchwankte und zoͤgerte, ſtand zu ſeiner Ueberraſchung ploͤtzlich der Waldherr vor ihm, und ſah ihm ernſthaft aber guͤtig ins Auge. Nun, Sylveſter,» ſprach er: agehe immerhin hinaus; ich habe nichts dagegen. Ich bin nicht ſo boͤſe, als Viele glauben. Du haſt die Reiſe⸗ luſt; reiſe alſo. Der Tag iſt guͤnſtig gerade. Gehe hin, mein guter Knecht!! cHerr! antwortete Sylveſter, dem ob der unerwarte⸗