Nd 8 AN
Felsſtuͤc, die Buͤchſe neben ſich, verſchränkte die Arme, und ſtarrte an den hohen Mauern hinauf.—„Hinter dieſen Mauern,» ſprach er, eliegt der zauberiſche Ort, in dem ich erzogen wurde, und meine Eltern vor meiner, und meine Kinder nach meiner. Und hier muß ich ſtehen, in Eis und Froſt, und jenſeits lacht ein ewiger Fruͤhling! Hier durchſchaudert Schnee⸗ luft mein Gebein, und dort ſchmeichelt balſami⸗ ſcher Duft meinen Sinnen. Verlohnten ſich die wenigen gluͤcklichen Jahre, da ich jetzt ſo viel Ungemach tragen muß? Zuruͤck darf ich nicht mehr; hinaus ſoll ich auch nicht, und alſo hier verſtocken, wie ein unterm Epheu erſtickter Stamm, bloß weil der Herr es alſo haben will 25— Wie er ſeine Augen wendete, ſah er ploͤtz⸗ lich durch einen offen ſtehenden Baumgang wohl viele Meilen weit durch den Forſt in einer geraden Richtung hinaus in's Freie. Ach, wel⸗ che Ebene breitete ſich vor ſeinen Blicken aus! Welch' milder Schein lag auf derſelben! Wie


