Teil eines Werkes 
1. Band (1830)
Entstehung
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N 216

Hochwuͤrdiger Herrhb antwortete Joſeph außer ſich: Thun Sie, was Sie wollen! Sie haben mir durch Ihre Luͤgen beim Pfleger ſchon vor der Welt alle Ehre genommen, mich zum Schur⸗ ken an meinem Wohlthaͤter geſtempelt. Thun Sie auch noch das Letzte, aber Gott und ſein heiliger Sohn und deſſen benedeite Mutter ſehen die Thraͤnen dieſer Armen, der Ihre Haͤrte vollends das Herz bricht.«O ſcht Ihr, Mutter!» jubelte Anna, von ihrem Bruder ſich trennend, und an Joſeph's Hals eilend: eſeht Ihr! Er iſt unſchuldig! Rechtſchaffen iſt er wie immer, und nicht der ſchlechte Menſch, wie ihn heute Pater Aloys uns nannte. Er kann kein Boͤſewicht ſeyn, und den Balthaſar nehme ich nicht, Mutter, und ſollte ich mit Joſeph und ſeiner Mutter mich zum Lande hinans betteln.»

Dazu koͤnnte Rath werden!» fuhr der Pater mit unausſprechlicher Bosheit fort: ein ſo fern Ihr eben ſo gut dieſes ketzeriſche Weibsbild hegt

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