Teil eines Werkes 
1. Band (1830)
Entstehung
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Ad 213

melte die weinende Wittwe, eſie iſt keine Lu⸗ theranerin geworden. Die Kranke ſank in⸗ deſſen ermattet zuruͤck, ſchloß die Augen wieder vor Schwaͤche; der in Angſt vergehende Sohn rief ſchmerzlich:Brich nicht, Du theu⸗ res Mutterherz! ſtirb mir nicht in den Armen, Du vielgetrenes Muͤtterlein!! Und auch ſeine Augen giengen in halber Bewußtloſigkeit zu, denn er meinte, er halte eine Leiche im Arm. Da aber lange nachher die Mutter ſich wieder regte und ſich aufzurichten verſuchte, ſah Joſeph auch getroͤſteter um ſich, und ge⸗ wahrte mit Befremden unfern von ſich in An⸗ na's und der Wittwe Armen einen langen jun⸗ gen Mann im ſchwarzen Alumnenrock, und zu ſeinem Entſetzen neben demſelben den gefuͤrchte⸗ ten Pater Aloys, der wie ein zurnender Luchs auf die Gruppe blickte. Wie zu Joſeph in fin⸗ ſterer Nacht die Mutter, ſo hatte ſich in die Huͤtte der Sohn Mathias gefunden, und be⸗ thenerte, er hätte nicht den naͤchſten Morgen gernhig zu Werfen erwarten koͤnnen, um die