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entſchlafenen Kindes zu vergleichen, und der junge Mann erſchrak auf's Heftigſte, da er die Haͤnde, das Geſicht des Weibes beruͤhrte, und ſie ſo kalt und ſtarr wie Eis erfand.— Herr⸗ Gott!« ſeuzte er in Seelenangſt:„Seh' ich recht, ſo iſt das arme Weib am Erfrieren.— Kein Ruͤtteln, kein Schuͤtteln half, und die Arme war im Begriff vom Stein herabzugleiten. Mit Rieſenkraft erfaßte ſie aber Joſeph, warf, ohne ſich zu bedenken, die Buͤchſe von der Schulter, ſchwang die Erſterbende darauf, und lief mit ihr in blinder Haſt zuruͤck, da nirgends vor ihm ein Lichtchen flackerte, und kam— zernich⸗ tet faſt von der unbeholfenen Laſt, wie von ſeiner Seelenfurcht— an die Huͤtte von An⸗ nen's Mutter. Sein ungeſtuͤmmes Klopfen rief die Alte an's Fenſter, und ſcheltend wollte ſie's zuſchlagen, da ſie des unwillkommenen Joſeph's anſichtig wurde. Um Gottes Barmherzigkeit willen!v klagte aber der wackere Traͤger und hielt mit der Linken das Fenſterchen auf:«Ich bringe eine Kranke, die ich am Wege fand, Moosroſen. 1. 14


