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ſteif und ſtarr. Uebt Mitleid um des Heilands willen. Ich gehe dann gleich fort und komme nicht mehr»— a's wird eine Lutheriſche ſeyn, die auf der Wanderſchaft verungluͤckt iſt;» murrte die Alte.—„Mutter, auch die Lutheri⸗ ſchen ſind Menſchen,» ermahnte Anna, die hin⸗ ter dem Fenſterlein hervorſah, zum Schrecken Joſeph's, der ſich nicht getraute, einen Blick auf die Dirne zu werfen.—„Nu meinetwegen,» meinte die Mutter: Du, geh' zu Bett und ich oͤffne. Verſtanden 2— Mit einem Seufzer ver⸗ ſchwand Anna, und die Thuͤre ging auf. Kaum hatte jedoch Joſeph die Buͤrde in den Großva⸗ terſtuhl geſetzt, und die Lampe warf ihr Licht auf das bleiche Geſicht mit den geſchloſſenen Augen;— da murmelte Joſeph vor ſich hin: „Ach, du mein Schutzengel! iſt das nicht das Weib aus Kärnthen?5— Die Wirlmayr jedoch, in deren Gedächtniß— wie es Alten zu gehen pflegt— die Bilder laͤngſt vergangener Tage lebendiger zu ſeyn pflegen, als die der juͤngſt verfloſſenen, ſchrie laut auf: Jeſus, Maria
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