Teil eines Werkes 
53. Band, Der König von Zion : romantisches Gemälde aus dem sechszehten Jahrhundert : 3. Band (1840)
Entstehung
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würde, ein trojaniſcher Brand anzulegen, und mit gewaff⸗ neter Hand ein Ausfall zu machen ſey. Wer davon kömmt, mag laufen; wer fällt, mag liegen bleiben; wer mit ſei⸗ nem Hauſe verbrennen will, mag brennen; aber dem Feinde ſollen nur Kohlen und Aſche in die gierigen Klauen fal len. Den Vorſchlag hat der König gut geheißen; aber er kam mir nachher viel zu aufgeräumt und luſtig vor, der wackre Herr, als daß ich glauben möchte, daß er mit beim Ausfall ſeyn werde. Erklärlicher iſt es mir, wenn er im Schilde führt, während des Tumults mit erkleckli⸗ chem Raube ſich davon zu machen. Was ſagt ihr nun? Ramers.. Du liegſt nicht umſonſt hier verborgen.3 verkünde denen draußen, wenn's in Deiner Macht, was ich, der gute, ehrliche Burſche, euch ſo treuherzig angezeigt habe. Vergiß nicht, meinen Eifer zu rühmen; ſage, daß ich im äußerſten Nothfall den liederlichen Schneider eher umbringen, als zugeben würde, daß er entſpränge. Der lebendige brächte mir freilich viel mehr ein aber, es komme, wie es mag. ſie ſollen beſchleunigen, was ſie thun wollen.

Worauf Ramers bedeutſam das Geſicht verzog, und ſagteWer weiß.! Reimenſchneider trat ihm auf den Fuß, daß er ſchwieg.Wenn ich das Feld⸗ wort wüßte. 6 ſetzte Ramers wie verloren hinzu. Helcueper ſagte:Ich kann damit dienen. Wynſcheueck hat mir's vertrant. Es heißt:die Erde.

Ramers nickte zufrieden, denn des Narren Bericht ſtimmte mit einem andern, den ihm ein Weib, von ſei⸗ nem Buhlen unterrichtet, am Abend ſelbſt gemacht hatte. Noch einmal reichte er dem Helecueper die Hand, ſpre⸗ chend:Wer weiß, wie bald? Ich vertraue des Königs Perſon gänzlich Deinem unermüdlichen Späherauge, und und dem biedern Reimenſchneider das Leben des Chriſtoph Waldeck. Weiche nicht aus ſeiner Nähe, Gevatter. Ohne Sorge, Herrmann. Ich erfahre es alſogleich,