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gegeben?— Niemand kaun den armen Verurtheiltei helfen, Niemand ihr Schickſal lindern, wenn uicht der evle Mengervheim.“—
Der alte Ritter war nicht zur Stelle. Stedingk ſendete einen Bein an ihn ab, und befaht, die Zu⸗ rüſtungen zu der Volſtreckung des entſeßhlichen Urtheils mit der grötßren n mkeit anzuſtellen, damir Mengers⸗ heiln noch zur rechten Zeit käme.
Das bürgerliche Gericht war ſchneller. Binnen einer halben Stunde waren eilends herbeigeſchaffte Holzbündel zum Scheiterhanfen geſchichtet, und Wilbelm Baſt, der Mordbrenner, wanderte mit der rauhen Lebensverachtung, die einem entſchloſſenen Schwärmer beiwohnt, ſeinem Tode entgegen. Er verhöhnte den Biſchof, ſang ein wiederräukeriſches Lied und prophezeite den Untergang aller Herrſche und Da er vorüber zog, ſah ihm der Graf von Waldeck, auf das Geländer des Altans geſtutzt, verächtlich nach. Die fremde Maria hatte dem Verurtbeitten den Rüͤcken zugedreht.
Vergonne, mein Fürſt,“ ſagte ſie unruhig zu Beſchutzer,„daß ich mich ſirne und in einem Winkel dieſes Schloſſes Deine Gebote erwarte. Mein weiblich Gemüth iſt wenig für ſolche Schanſpiele geſtimmt, wie unter dieſem Söller ſich begeben haben und voch zu⸗
agen werden. Auch möchte meine Ehre kaum den zö. haften Reden des Volkes und der Herren vom Adel entgehen, die mich mit Befremden an der Seite meines avädigen Fürſten zu ſehen ſcheinen.“— Worauf der Biſchof: keine Sorge. Der Droſt wird bereits Deinen Leumund in Schutz genommen haben. Ich 1 will Dich nicht von mir laſſen, weil Du mir Glück gebracht haſt, und Wehe dem, der ſich unterfinge, einen gehäſſigen Tadel gegen Dich auszuſprechen. Dieſes wäre eine Be⸗ leidiaung, mir ſelber angethan.“
Da die Fremde immer dringender bei ihrem Wnnſche


