Teil eines Werkes 
53. Band, Der König von Zion : romantisches Gemälde aus dem sechszehten Jahrhundert : 3. Band (1840)
Entstehung
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ämlich Ales ſchenkeſt?

Reichen Herzens, von den Juwelen, womit kommt es aber, daß Du, geſchmuckt der Diamantenhöhlen, aus der räuberiſchen Siadt ent⸗ weichen kounteſ?

Ich erwartete, nicht mehr dahin zurückzukehren. Neine Kleinodien, die ich vergraben hatte, holte ich zur Nochtzeit, trug ſie wohlverborgen nächtlicher Wei meinem Bündel fort. Ich habe erſt hier mit dieſen⸗ weiblichen Zierrathen angethan.

Warum dieſes, Maria? Sollten dieſe Ketren mich beſſer überzengen, als Deine Worte? Be⸗ durfte Deine Schönheit dieſer Zierden

Die Fremde wich einen Schritt zurück, ſenkte die purpurglühende Stirue, und verſeßte:Schmücken wir uns nicht, um die Feſte der Heiligen zu begehen? um die zu ehren, die wir lieben?

prand

ie Beherrſcherin

Bei dieſen Worten erfaßte eine zanberiſche Erſchütte⸗ rung den Biſchof, der in ſeiner unbekannten Freundin eine Roſe ſah, die, wenn gleich ſcheuverſchtoſſen und ge⸗ ſenkt, einen Schatz von Freuden und Liebreiz verhieß. Moria! welche Sprache, welche himmliſche redeſt Du? rief er begeiſtert.

Der ſchüchterne Finger des Oberamtmanns klopfte dreimal. Waldeck, verdrießlich aber ſchnell gefaßt, rief den Droſt herein.Was bewegt Euch, unſeſe Unterre⸗ dung zu unterbrechen? hieß ich den Herrn von Merfeld kommen? fragte der Gebieter rauh.

Vergebt, wenn mein Eifer Euern Unwillen reizte, gnädiger Herr; aber ich konnte nicht verſchweigen, was mir ein Bote meldete: Der Mordbrenner Wilhelm Baſt iſt ertappt, und wird eben in den Ort geführt.

Wohl, wohl. So habt denn Sorge, daß unver