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ſchon von der Heimath getrennt, ein ſolches Schauſpiel aufzufuͤhren?“—„Das Alter macht mich zum Kinde;“ erwiederte mit eiſiger Ruhe die Freifrau:„ich waͤre verzweifelt in der Fremde; ich mußte, um des Lebens Preis, wieder die Stätte ſehen, die mich geboren. Sie bleibt mein Vaterland, in deſſen Schvos meine Gebeine ruhen wollen, neben denen meines Sohns.“„0 Sanctissima!“ ſangen die zwei Engelsſtimmen durch den Wald, und die Toͤne drangen durch die offnen Fenſter, und auch ſei⸗ nes Vaterlandes gedachte wieder der Fuͤrſt, und ſeufzte tief. Raſch und kuͤhn trat ſo eben durch die Thuͤre der Maler Guidv.„Ihr Be⸗ fehl, Ew. Majeſtaͤt....“ ſprach er; die Frei⸗ frau unterbrach ihn jedoch mit den Worten: „Ich habe mein Spiel verloren, gnaͤdigſter Prinz, und Ihnen empfehle ich die Waiſen, die ich verlaſſen muß.“—„Das wolle Gott und des tapfern Koͤnigs Großmuth nicht;“ antwor⸗ tete der Verrathene, und ging ehrfurchtsvoll auf das Herrſcherpaar zu.„Ich bin Prinz Julius;“


