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201* kommen Sie in dies Gemach, Frau von Albo?“
—„Albo?“ rief die Koͤnigin, und ſtutzte ſich,
deren Fuͤße wankten, auf den Arm der Lochter.
—„Sie haben meiner nicht vergeſſen, Sire;“
entgegnete die Freifrau ernſt und gefaßt:„ſeit manchen Jahren war ich dieſes Namens ent⸗ woͤhnt, und hier gerade, wo er geächtet iſt, hoͤre ich ihn wieder. Ihre Gegenwart, Sire, entſcheidet mein Geſchick, das ich freundlichern
Haͤnden anvertrauen wollte. Ungerechterweiſe
von Ihrem Staatsrathe verdammt, weiß ich recht gut, daß ich jetzt als Verbrecherin vor Ihnen ſtehe. Ich habe meinen Bann üͤbertre⸗ ten, und der Tod iſt mein Lvos. Schalten Sie mit dieſem grauen Haupte, wie Sie wol⸗ len. Nur meiner Enkelinnen ſchonen Sie, mein Koͤnig. Ihre Mutter iſt hinuͤbergegangen. Sie tragen nicht den verhaßten Namen Albo. Ge⸗ ſtatten Sie den Aermſten, in der Heimath ih⸗ rer Mutter zu leben; Blumen auf mein, auf ihres Dheims Grab zu pflanzen.“— Lange antwortete der Koͤnig nicht, und ſah finſter vor 19*


