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Bruſt zerſprengen, daß ich ſchon ſeit dem Vor⸗ mittage etwas vor Ihnen geheim halte, und Geheimniſſe muͤſſen nicht zwiſchen uns ſeyn.“— „Sie ſollen nicht;“ antwortete die Mutter ru⸗ hig:„da Dein eignes Gefuͤhl Dich zur Mit⸗ theilung antreibt, ſo ſaäume auch nicht, meine Tochter.“— Die Prinzeſſin ſetzte ſich vertrau⸗ lich zu der Mutter, und erzaͤhlte, daß am Vor⸗ mittage, in dem Gemache ihrer Schweſter, bei⸗ nahe unter den Augen der beiwohnenden Aja, während der fremde Maler Sophia's Crayon⸗ ſkizzen durchgeſehen, ein Zettel in ihre Hand gerathen ſey, worauf ſie, wenn gleich uͤberraſcht, dennoch die Worte las:„Gnaͤdigſte Prinzeſſin! „Ohne Zweifel iſt Ihr Herz das, was Ihre liebli⸗ „chen Zuͤge verkuͤndigen: edel, gefuͤhlvoll, milde „und barmherzig. O, ſo werden Sie Fuͤrſpre⸗ „cherin der Armen, die beim Hegereiter im „Forſte ſtill und verſteckt wohnen, und auf ei⸗ „nen Strahl der Hoffnung harren. Hoͤren Sie „ihre Bitten; intereſſiren Sie Ihre erhabene „Mutter fuͤr das Werk der Liebe; ſchuͤtzen Sie


