Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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283 n Lehnſtuhl, kreuzte die Arme, und fragte ſich: Wie iſt es moͤglich, daß eine einzige That, im Rauſche des Wahns vollbracht, ihre Geißel unaufhoͤrlich uͤber meinem wunden Herzen ſchwin⸗

gen mag? Die Fluren, welche meine Schlach⸗

ten mit Blut duͤngten, die Schaffote, die ſich im Laufe der Zeiten auferbauten.... ſie ver⸗ ſchwinden vor meinem in der Vergangenheit pruͤfenden Auge; doch Albo's Grab liegt immer

offen vor ihm.

Es war ſpaͤter Abend geworden. Den Koͤ⸗ nig beſchaͤftigten Regierungsſorgen. Er arbei⸗ tete mit ſeinen Raͤthen. Der Geſellſchaftsſaal war einſam, in den Zimmern der Koͤnigin brann⸗ ten bereits die Kerzen. Prinzeſſin Sophia, von leichtem Unbehagen befallen, hatte ſich in ihr Gemach begeben. Die ſchoͤnere Schweſter Eliſe leiſtete der Mutter Geſellſchaft. Die Lektrice verſah ihr Amt, und trug der erhabenen Ge⸗ bieterin, ihrer Tochter, und der Oberhofmei⸗