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ihm geerbt. Seinen Geiſt leſe ich ohnehin in Ihrem Auge, in Ihren Zuͤgen. Sie gefallen mir, und ich will ſehen, ob es moͤglich iſt, Sie fuͤr mich zu gewinnen.“— Er entließ den freu⸗ digen Kuͤnſtler mit Huld und Wuͤrde. Dann wendete er ſich ſinnend nach dem Winkel, in welchem das verhaͤngnißvolle, verkappte Bild lehnte.„Iſt mir's doch,“— ſagte er zu ſich ſelbſt,—„als ob Albo's Augen ſich durch das Holz bohrten, um mich zu verwunden. Zuͤrnen⸗ der Freund! Auf dem Sterbebette haſt Du, nach ſo vielen Jahren, Dein Wort geloͤst, und den Schatten des Erſchlagenen einheimiſch ge⸗ macht in meiner Koͤnigsburg! Wann werde ich die Faſſung gewinnen koͤnnen, Dein ernſtes Werk zu ſchauen? Es ſchauen? Nimmermehr! ich denke, ich muͤßte vergehen vor dem Anblick. Niemals will ich's ſehen, denn ich kenne es ſchon zu genau. Weg damit!“— Mit eignen Haͤnden verſetzte er den Kaſten hinter den ſchwe⸗ ren Seidenvorhang, der vor einem Fenſter lang und faltig niederfiel. Dann warf er ſich in den


