Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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Guido:Kummer und Mangel druͤckt ſie zwar nicht, aber des Kuͤnſtlers Erbe iſt ſelten Ueber⸗ fluß. Doch nicht mit Geld laſſen ſie ſich gern dieſes Geſchenk bezahlen. Wichtige Gruͤnde be⸗ ſtimmen ſie, im Auslande ſich nieder zu laſſen, und ſie wuͤnſchten eine Zuflucht in dem Reiche zu finden, das Ewr. Majeſtät Weisheit gluck⸗ lich, Ihr Siegesruhm furchtbar macht.Be⸗ willigt! antwortete der Koͤnig ſchnell:CEre⸗ mato's Toͤchter zu verſorgen ſey meine Pflicht, oder hat vielleicht ſein Schuͤler ſchon den Weg zum Herzen der Einen gefunden? Guido buͤckte ſich erroͤthend und verneinte.Ich bin ſchon gefeſſlt und gebunden; ſprach er, allein den Harrenden Ewr. Majeſtät Gnaden⸗ wort zu melden, ſey meine erſte Arbeit. Bald werden ſie in Perſon Ihnen danken, Sire. Der Koͤnig nickte wohlwollend mit dem Kopfe, und ſagte:Laſſen Sie ſich der Koͤnigin vor⸗ ſtellen, und pruͤfen Sie die Zeichnungen und Malerarbeiten meiner juͤngern Tochter. Crema⸗ to's Schuͤler hat ſicher die Kunſtfertigkeit von