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nen Thuͤren daran gearbeitet, das Bild mit ei⸗ gener Hand emballirt, und in dem Kaſten ver⸗ ſchloſſen. So ſtand es ſchon lange, zum Abſen⸗ den bereit. Nur mir wollte Cremato es anver⸗ trauen, und ſagte mir auf dem Sterbelager: „Nur Ew. Majeſtaͤt ſey, was das Gemalde vor⸗ ſtelle, bewußt,— und des Kuͤnſtlers aufrichti— ger Dank ſein letztes großes Werk.“ Des Koͤ⸗ nigs Miene hellte ſich auf, und er ließ es ge⸗ ſchehen, daß Guido den Verſchlag, in dem das Gemälde verſchloſſen lag, in ſein Kabinet brach⸗ te. Mit einer Art von geheimem Grauen wies er jedoch den Antrag zuruͤck, das Bild alſobald auspacken zu laſſen.„Auf gelegnere Zeit;“ ſprach er kurz und raſch:„Sie, junger Kuͤnſt⸗ ler, mogen es ſich in meinem Schloſſe gefallen laſſen. Ich werde darauf ſinnen, wie ich Ihnen den ſo puͤnktlich vollzogenen Auftrag Ihres Leh⸗ rers vergelten kann. Hinterließ Cremato Ver⸗ wandte, an welche ich den ungefaͤhren Preis dieſes Meiſterbildes entrichten koͤnnte?“— „Eine Mutter und zwei Töchter;“ entgegnete


