Worte nicht. Der Koͤnig hat nicht mehr Vor⸗ recht, die Wahrheit zu ſagen, ohne das Wort zu wiegen, als der Bettler. Mein Elend ſetzt mich uͤber die Schranken des Weltanſtands hin⸗ weg, und bekennen darf ich, daß ich nun erſt weiß, was Schoͤnheit iſt, und wie ſie das von Jammer vertrocknete Herz zu beleben ver⸗ ſteht.“
—„Gott behuͤte Euern Verſtand, Herr;“ entgegnete Marie gereizt, und entzog ihren Schleier den Händen des Begeiſterten:„Geht heim zu Euerm Weibe. Ich hoffe Euch nim⸗ mer zu begegnen!“
Sie eilte, ſo ſchnell ſie konnte, davon. Der Fremde blieb regungslos ihr nachſchauend zu⸗ ruͤck; aber Barberina wurde von der Gebieterin mit einer Fluth von Vorwuͤrfen empfangen. Marie war empoͤrt von dem auffallenden Auf⸗ tritt am Meeresufer, und beſchuldigte die Pfoͤrt⸗ nerin, ihren Namen und ihre Sorgen einem Verruͤckten preis gegeben zu haben. Barberina
betheuerte dagegen, der Faͤhndrich beſitze ſeinen


