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ende Auge, erbebte heimlich und ſprach:„Wie redet Ihr doch ſo ſeltſam, Herr? Ich verſtehe nicht, was Ihr meynt.“— Sie ſchwieg, auf eine Antwort harrend. Der junge Mann ſchien aber Alles um ſich her vergeſſen zu haben, denn er ſtarrte nur die holde Frau an, die erroͤthend vor ihm ſtand; ein wachſendes Gefuͤhl roͤthete ſeine Wangen, und wie in traͤumeriſchem Selbſt⸗ vergeſſen ſprach er vor ſich hin:„O, was gaͤbe ich nicht Alles fuͤr ſolche Schoͤnheit, die noch nie in dieſem Glanze mein Auge entzuͤckte? Nicht nur das Kind, das Weib, mein eigen Herzblut moͤcht' es gelten!“—„Ihr fabelt!“ begann Marie mit neuerwachender Wuͤrde: „Ihr ſprecht, wie es einem Gatten und einem Edelmanne nimmer ziemt, und zwingt mich,
Euch zu verlaſſen.“—„Bleibt doch, ſchoͤne
Frau!“ bat der junge Mann und erkuͤhnte ſich, mit zitternder Hand ihren Schleier zu erfaſſen;
„„goͤnnt mir doch den ſchönſten Augenblick meines
Lebens, in dem ein Goͤtterbild ſich zu mir neigt, und veruͤbelt meiner Zunge die ungewaͤhlten


