Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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des jungen Mannes machte nicht den angenehm⸗ ſten Eindruck, obgleich ſeine Zuͤge zu den wohl⸗ geſtaltetſten gehoͤrten. Aber die Bläſſe des Kummers hatte ſich daruͤber gebreitet, wie ein weißes Tuch, und verwirrt hingen die braunen langen Haare uͤber die gefurchte Stirne und die eingefallene Wange. Die großen, duͤſter glim⸗ menden Augen des Fremden waren halb auf den Boden gerichtet, und aus ihnen, wie aus einem bittern Zuge um den Mund ſprach die Scham, ſich unter ſolch unguͤnſtigen Verhält⸗ niſſen oͤffentlich zeigen zu muͤſſen. Das Gewand des Mannes zeugte von großer Duͤrſtigkeit. Es ſchien ſehr lange ſchon getragen, und auf Kra⸗ gen, Bruſt und Aermeln ſah man deutlich die dunklern Streifen, auf welchen die Borden ge⸗

hatten, die gewiß, um Brod zu gewin⸗ ne, in die Hände des Trodlers gewandert wa⸗ ren. Eine verbleichende Schaͤrpe mit den Far⸗ ben der Republik, ſo wie der Federbuſch auf dem Hute verriethen den ehemaligen Offizier, und die lange Stoßklinge an der Seite, die der