erwiederte Barberina,„fuͤr das Geheimniß bürge ich mit Leib und Leben, und der Eltern Zu⸗ ſtimmung entſteht Euch ſicher nicht. Der Hun⸗ ger it ein boͤſer Gaſt, und der mächtigſte Kö⸗ nig in der Welt. Was er will, geſchieht. Zu⸗ dem— wenn's Euch beliebt,— wendet nur das Antlitz nach jener Seite. Dort koͤmmt der Fähndrich her;— er wird Euch anreden, hoͤrt ſelbſt von ihm, was Ihr mir nicht glaubt.“— „Wie?“ rief Maria;„Du haͤtteſt ihm ſchon geſagt.. 2—„Mußte ich denn nicht?“ grinste die Alte;„geben die Leute gleich ihre Kinder weg, ſo wollen ſie doch wiſſen, wo ſie etwa hinkommen. Verſtanden? Auf ſein Schwei⸗ gen duͤrft Ihr jedoch zaͤhlen. Sein Vortheil will's, denn die Suͤnde iſt auf ſeiner Seite; nicht der Kaͤufer des Kindes, der Verkäufer— als leiblicher Vater— verdient die Höue.“ „Abſcheulich!“ rief Maria vor ſich hin, und wollte dem Kommenden ausweichen— zu ſpät jedoch, ſchon ſtand er vor ihr, und be⸗ gruͤßte ſie mit deutſcher Zunge.— Das Aeußere
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17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
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