war ein milder Aprilabend, und die Seeluft verſtand die Kunſt, Mariens Thraͤnen zu trock⸗ nen, ihr Herz zu erweitern. Barberina war
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† nicht fern, und die Schlaue hatte bald wieder das Geſpraͤch auf den verwichenen Abend ge⸗ bracht, und auf den Vorſchlag, den ſie— wie
ſie beſchwor,— aus lauterm, gutem Herzen ge⸗ macht hatte. Sie freute ſich, Marien nicht ſo widerſpenſtig zu finden, wie geſtern der Fall war, und bemuͤhte ſich, ihren Plan unter den ſchönſten Farben Mariens Phantaſie vorzufuͤh⸗ ren. Marie horchte aufmerkſam zu, und ant⸗ wortete endlich:„Ich will glauben, daß Du es ehrlich mit mir meynſt, Barberina. Aber, ich 1 will mich nicht taͤuſchen. Geſetzt— der Fall,
der beklagenswerthe,— traͤte wirklich ein, und
der Tauſch der Kinder, vom Zufall und Deiner Geſchicklichkeit beguͤnſtigt, ginge gluͤcklich vor ſich, wer buͤrgt mir fuͤr das dauernde Geheim⸗ niß, r fuͤr die Einwilligung der Eltern, die
— trotz ihrer Armuth,— doch in ihrem Kinde den groͤßten Schatz ſehen werden?“—„Ei,“ „


