14 Uebrige moͤgt Ihr nun meiner Geſchicklichkeit und Treue überlaſſen. Es iſt nicht das Erſte⸗ mal, daß dergleichen praktizirt worden, und wird auch wohl das Letztemal nicht ſeyn.“— Marie konnte ſich noch immer die Unbe⸗ fangenheit nicht erklaͤren, mit welcher Barberina ihr den hinterliſtigen Vorſchlag gemacht hatte, und vermochte eben ſo wenig eine beſtimmte Erklaͤrung, auf welche die Alte drang, von ſich
zu geben. Noch im Zweifel, ob ſie den Antrag
der Pfoͤrtnerin mit dem verdienten Abſcheu zu⸗ ruͤckweiſen, oder die dargebotene Huͤlfe fuͤr den Angenblick der Gefahr ſich durch kluges Beneh⸗ men bewahren ſollte, uͤberraſchte der Markgraf die Plandernden.— Er war uͤbel gelaunt, ſandte Barberina hinweg, und ging in heftiger Gemuͤthsbewegung eine lange Weile vor der ſchweigend harrenden Maria auf und ab.— Endlich machte ſich ſein Unmuth Luft:„Der Teufel hole die ſpitzbuͤbiſchen Italiener und ihre
Würfel und Karten. Weißt Du wohl, Marie,
daß ich heut all mein Geld verſpielt habe?


