Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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wird erhoͤht werden, gab der Markgraf leicht⸗ ſinnig ſcherzend zur Antwort:Zeit bringt Ro⸗ ſen, meine ſchoͤne Marie. Verbanne alle Schwer⸗ muth, und ſorge fuͤr das Wohl des Kindes, mit dem Du mich beſchenken wirſt. Iſt's ein Knabe, wer weiß, wie hoch ich Dich dann loh nen werde!Iſt's ein Maͤdchen? fragte Maria, ſich zum Scherze zwingend:wie dann, mein Eduard?, Hm! erwiederte der Markgraf kaͤlter:Wie Gott will; doch iſt ein Mädchen kein Bube.Ein lebend Kind iſt immer ein Segen Gottes; bemerkte Marie ernſthafter;kein Wunder wäre es, wenn in dieſem Meer von Bitterkeit und Schmach ſchwimmend, die Frucht unſerer Liebe zu Grunde ginge.Das moͤcht' 6 nicht erle, ben! ſprach hierauf der Markgraf mit einem falſchen Seitenblicke,eine ſolche Begebenheit duͤrfte zugleich die Markgraͤfin von Baden twi machen. Gute Nacht, Frau Marie!

Er ging nach ſeinem Gemache, und Marie

durchwachte beinahe die ganze Nacht, umwogt