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beſten, wenn der Gott des Bundes zürnte, Pech und Schwefel regnen ließ, Heere untergehen machte, ganze Bölkerſchaften mit der Peſt ſchlug. Sie verdienen's, dieſe menſchlichen Gaunergeſichter. Ich bin jung, und hab's ſchon erfahren!— Ach, warum bin ich nicht ſchon ſteinalt, mit wackelnden Zähnen, mit zitterndem Haupte, ein Greis, der ſich bereirs ballt wie ein Igel, um in die Grube zu rollen? Fuhr nicht meines ganzen Lebens Hoffuung und Erwartung in das Grab mit meinem Vater? Soll ich ihm noch danken für das, was ich lernte, da ich's doch nicht mehr brauchen kann? ihm die todte Hand lecken für dieſe edelmänniſchen Gewänder, die ich jetzo auszie⸗ hen, und mit den Lumpen eines Taglöhners vertauſchen werden müſſe? Oh!.„
Er fing mit ſeiner rechten Hand nach ſeiner linken, packte dieſe krampfhaft, ſank an der Wand auf ein Knie zuſammen, und wurde ſtill. Beſorgt umarmte, unterſtützte ihn die Mutter. Seine Bruſt arbeitete unruhig; die Angen verfielen, die Stirne ſtund voll von Schweißtro⸗ pfen, die krauſen Locken des Haares ſtreckten ſich, und hingen naß und ſchlaff um die Stirne.—„Guter Gott!“ ſeufzte die betrübte Wittib,„iſt denn die böſe Krankheit noch nicht vollends von ihm gewichen? hat er ſie aus der Fremde wieder heim bringen müſſen 2“
Johann hörte, was die Mutter ſprach, ermannte ſich mit einem vollen Athemzuge, und entgegnete aufſtehend: „Nicht doch, Frau, nicht doch. Wenn ich's dann und wann habe, ſo wie heute, das Weſen, ſo iſt's Alles. Ein Wunderthäter zu Liſſabon hat mir die Hände auf⸗ gelegt, und ſiehe, ich nahm mein Bett, und wandelte.“
„Darum, o mein Sohu, preiſe den Hexru in ſeinem Wunderwerke, und bekümmere Dich nicht um irdiſchen Tand.“ „Ihr redet als eine alte, abgelebte Frau. Freilich, Euch ſtehen Kirchtäge und fromme Werke wohl an, aber


