Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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Baden auf und davon gelaufen, ſitzt daheim in ihrer Kammer, und verzweifelt um eines boͤſen Menſchen Willen. Und ſo kam es denn heraus, daß der Falkner, Euer Schwiegerſohn, dem armen Ding zu Baden ſchon vorlängſt den Kopf verdreht, und mit tauſend Eiden betheuert hatte, keine Andere als Johannen zu freien, bis er vor einem Monat Eurer ſchoͤnen und reichen Tochter nachgeſchlichen. Hanne hat ſich in ihr Schickſal ergeben, kann aber nicht mit anſehen, wie der Ungetreue jetzo mit Roſine zur Kirche ſtolziren wird, und hat lieber Dienſt und Brod verlaſſen, um ſich hier die Augen aus dem Kopfe zu weinen.»

Die Maierin ſah mit gefalteten Haͤnden auf die Schuͤrze nieder, und ſagte kleinlaut: Dort⸗ chen, was iſt da zu thun? Jetzt kommt Alles zu ſpät. Behalte das bei Dir, kluges Maͤd⸗ chen. Roſine wuͤrde naͤrriſch vor Verdruß und Gram. Du weißt, wie ſie an Herrn Dreyer hängt. Was wuͤrde auch Ihro furſtliche Gna⸗ den die Frau Markgraͤfin dazu ſagen? Fuͤr