Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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ſpielin, trat freundlich, aber ſtill zu den gluͤck⸗ wuͤnſchenden Mädchen, belobte mit einigen Worten Roſinens Putz, und ſagte ſodann heim⸗ lich zu der Maierin:«Es freut mich ſehr, daß Alles bei Euch ſo wohl gemuthet iſt, aber waͤh⸗ rend hier die Freude lacht, weint an einem an⸗ dern Orte der bittere Kummer, und ſomit thut ein doppelt herzlicher Gluͤckwunſch zu Roſinens Ehe wahrlich Noth.« Die Maierin machte große Augen, und meinte: wohl ſey es in der Welt eingerichtet, daß Lachen und Thraͤnen ne⸗

ben einander ſtehen, aber es ſey nicht leicht

zu begreifen, wie Dorothea ſo bekuͤmmerliche Worte an Roſinen's Ehrentage ſprechen moͤge.

Das will ich Euch ſagen,» erwiederte Do⸗ rothea: eich bin dem alten Waidmuͤller, der oben im Dorfe wohnt, begegnet, und habe nach ſeiner Tochter, die zu Baden in des Raths⸗ herrn Hauſe diente, gefragt. Da ſchuͤttelte der Vater ſein ehrwuͤrdiges Haupt, trocknete ſich die Augen, und ſagte:Meine Hanne werdet

Ihr bald zu Grabe tragen koͤnnen. Sie iſt von

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