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nan ſihand ſchüttelte, wurden hinter ihm zwei Geſtalten ſicht⸗ bgar: ein Mann, in wohlhablicher Kleidung und ein ver⸗
ſchleiert Frauenbild.— Dagobert erſchrack heftig, denn der Mann war Jvel, der Wechsler aus Lüttich, und unter dem bergenden Schleier konnte nur Eſther athmen. Es ſchnürte ihm das Herz zuſammen, während Margarethe den Ehe⸗ herrn nach den Fremden fragte.—
„Das Haus, indem ſie wohnten, brannte nieder,“ er⸗ klärte, ſich entſchuldigend, der Altbürger.„Ihre Habe habe ich gerettet, und bot ihnen ein Unterkommen für dieſe Nacht, obſchon ſie ſich ſträubten, mir hieher zu folgen. Aber, — ſeh' ich recht?“ ſetzte er bei:„Hier erſt, guter Freund, erkenne ich Eure Züge. Beim Blitz, ihr ſeyd der Mann, dem ich das Geld gezahlt, das ſeinem Schwähervater zuge⸗ pört, und dieſe Frau....“—„Gottes Wunder!“ ſchrie hier plötzlich Ben David auf, deſſen bis jetzt die dem Alten Erzählenden in der Freude ihres Herzens kaum erwähnt hatten, und der demüthig hinter den Vornehmern ſtand: „Gottes Wunder! es iſt nicht geweſen ſeyn Geiſt. er iſt es ſelbſt! Aſcher! Aſcher! mein Sohn! mein Sohn! ſch ich dich wieder,.. und weh geſchrieen,. wie ſeh ich Dich wieder?“—„Vater! Vater! hochgelobter Gott in Deiner
Gnade!“ rief mittlerweile die Verſchleierte, deren Verhül⸗
lung ſank, deren Züge Eſthers waren, deren Kniee brachen⸗ und welche hingleitete in des beſtürzten Dagoberts Arm⸗ ſogleich unterſtützt von ihrer glücklichen Nebenbuhlerin Re⸗ gina. Dieſer Auftritt wandelte die Zuſchauer zu Stein, den Schultheiß ausgenommen, der, von Eſther's Anblick beſchämt⸗ davon ſchlich aus dem Saale, und ausgenommen Aſcher⸗ der auf ſeinen Vater zugelaufen war, und mit ihm⸗ lebhaft


