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geredet von dem Gelde des Herzogs,— ich habe nicht begehrt ein Geſchenk von Eurer Freigebigkeit; ich bin gekommen zu bringen ein Geſchenk für Euer Haus und Euer Hochzeitfeſt. Ich habe vermeint, zu ſchmeicheln den ſchmutzigen hebräiſchen Schwähervater ein in das Haus der Hochzeitfreude; aber,— iſt mir gleich dieſes verwehrt,— ſo wird ſie doch angenehm ſeyn, des Landſtreichers Gabe, und überſehen laſſen ſein unhochzeitlich Kleid, und ihm erwerben ein verſchwiegen Ob⸗ dach in Euerm Hauſe.“—„Eine Gabe? Du?“ fragte halb lächelnd, halb mißtrauiſch Dagobert.—„Laßt Euch ſagen,“ erwiederte der Jude geſchäftig, zutraulich und ei⸗ lig:„Gottes Wunder ſind groß. Ich bin gelaufen gen Hungarn, um dort zu finden mein Brod oder den Tod, und zu beſuchen die Städte, wo ſie gemordet haben meinen Sohn. Das Geſpenſt des Andern hat mich gejaget,.. doch Ihr verſteht nicht, was ich rede, und darum ſag' ich Euch, daß ich gekommen bin zu der ägpptiſchen Horde, die von Auf⸗ gang herzieht gen Niedergang, und an welche ſich ange⸗ ſchloſſen haben viele Verfolgte von unſern Leuten, um alſo zu gelangen in's Abendland, das ſie nicht erreicht haben würden, als Juden, allein und hülflos. Denn mir war's eingekommen, plötzlich zu wandern nach dem hispaniſchen Land, und zu ſuchen mein Glück. Geſchah es eines Tags, daß ich finde bei einem geſtorbnen Aegypterweibe, das im Graben lag, ein Knäblein, fein und flink, das bitter weinte; fragte ich ihn nach ſeinem Leid, und erzählt mir der Bube, daß hier ſeine Pflegerin liege, todt, und daß er ſey hülflos
in der Welt, denn die Alte habe verſprochen, ihn zu führen
zurück bei ſeinen Eltern, denen er geſtohlen worden ſey von wälſchem Bettelvolk, das ihn, der krank und ſchwach geweſen,


