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Stand betreffen ſoll?“—„Gott verhüte, mein Kind, daß
ſolcher Wahnglaube Wurzel in deinem Herzen faſſe;“ ſagt Dagobert ernſt wiewohl milde;„Du führteſt dann ſelbſt
den Feind in unſer ſtilles Hausweſen. Laß dem Volke ſeinen Aberwitz und vertraue auf Gott, der nicht mit ſeinen Kin dern ein muthwilliges Spiel treibt. Liebſt Du mich herzlich ſo wie ich Dich, ſo werden wir ſtets glücklich ſeyn.“—„Dan
müßt Ihr mich aber auch ſtets lieben;“ hob Regina wichtiz an.—„Nun freilich,“ lachte Dagobert:„Wie könnte ié anders, meine Königin?“—„Ach, ich glaube Euch ſo gerne;“ verſetzte Regina mit leiſem Seufzer, und dennol nicht ohne Schalkhaftigkeit:„aber ich habe mir ſchon mein eigenen Gedanken gemacht, und ich darf ſie Euch jetzo geſte hen, da Ihr.. da Ihr mein Herr ſeyd.“—„Du mußt ſogar;“ ſchaltete Dagobert ſcherzend ein, und faßte die Er⸗
glühende beim Kinn, daß ſie ihm nicht den Anblick ihrm
lieblichen Schönheit entziehe. Rede alſo zu Deinem Herrn.“ —„Daß Ihr um mich geworben, guter Dagobert,“ fuht Regina nach kurzem Innehalten ermuthigt fort,—„dat,
das war mir lieb, ſehr lieb ſogar;— aber, daß es
ſchnell gekommen, daß dieſes Werben ſich ſo dringend aus⸗ geſprochen, das ließ mich im Stillen befürchten, Euer Ge⸗ müth möchte noch nicht ruhig, und jenes Bild, das Eut einſt verzaubert hatte, noch darin geſchäftig ſeyn. Mir war'
als ob ich das Mittel ſeyn ſollte, das der Leidende aufs
ungefähr ergreift, ob es ihn vielleicht geſunden mache, da er jedoch, lindert es ſeine Qualen nicht, unmuthig wegwirf — Ach, mein verehrter Herr und lieber Dagobert,“— fuhr ſie, da ihr Gatte lächelnd, aber ſchweigend, in de liebliche Antlitz ſah,— fort,„wenn Ihr je mich alſo wegwerfe


