Teil eines Werkes 
3. Band, Der Jesuit : Charaktergemälde aus dem ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts : 3. Band (1838)
Entstehung
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und für James bin ich unbeſorgt, denn aus den Wolken hat der Herr Ihren den heiligſten Schmerz geſehen. Des jungen White Angedenken folge Ihnen unverkümmert in meine Heimath! Fern ſey es von mir, es zu verwiſchen, meines Retters Gedächtniß, und wenn wir zur Heimath ge⸗ langen, und wenn Gold ſeine Feſſeln brechen kann: mein ganzes Vermögen ſey nicht zu viel, die Riegel ſeines Ker⸗ kers aufzuſchließen: mein Haus nicht zu klein, den Vertrie⸗ benen auf ewig aufzunehmen!

Nicht alſo, Herr Birsher, ſagte Juſtine gemäßigt;es ſey uns eine Freude, in der Ferne ſein Glück zu begründen; doch in unſerer Familie weile er nicht. Ich würde Sie und mein eigen Gefühl beleidigen, wollte ich, indem ich dieſes ſage, einer eingebildeten, unmöglichen Schwäche mißtrauen. Ich bin eiſern feſt und eiſern treu, mein Herr! aber James würde unglücklich ſeyn, und Sie werden ſehen, ich müßte ſeinen Charakter nie gekannt haben, oder er ſchlägt unſern Antrag rund aus dem Felde, ginge es ihm noch ſo ſchlimm.

Es iſt beinahe ſonderbar, verſetzte Müſſinger mit leich⸗ tem Lächeln,daß wir hier ſo ernſthaft bereden, wie wir das

Glück eines Menſchen machen wollen; und uns ſelbſt um⸗

ſchließt ja noch die Wüſte, uns ſelbſt blüht nicht die Hoff⸗ nung, jemals in den ſichern Port von New⸗ York zu ge⸗ langen wir ſelbſt ſind eher dem Schickſale unterworfen, unter der Portugieſen Säbel zu fallen, als jemals frei zu werden! Der gute, arme Münzner iſt uns wahrſcheinlich auf dem Wege zum Himmel vorangegangen, und uns fehlt noch die Heimath!