Teil eines Werkes 
3. Band, Der Jesuit : Charaktergemälde aus dem ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts : 2. Band (1838)
Entstehung
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Still! kein Wort! verſetzte der Jüngling, undtlief, ſo ſchnell der Senator ſelbſt konnte, nach einer Querſtraße, wo er in ein Haus ſchlüpfte, das ein Werbſchild über der Thüre trug. Er hieß den Begleiter folgen, und trat mit ihm raſch in die niedrige Stube, wo einige Reiter, in bunten Unifor⸗ men, ſaßen und tranken.

Kameraden! rief James, als wie begeiſtert:Ihr ſeyd Katholiken! Es gilt hier, einen Katholiſchen zu retten! Ei⸗ nen Helm, einen Reitermantel, ein Pferd für den Verfolg⸗ ten! Zwei von Euch zur Bedeckung, die ihn geleitet, bis zum Weichbilde geleitet, und nehmt dafür mich hin, mit Leib und Seele! Ich begehre kein Handgeld als den Lie⸗ besdienſt!

Was thut Ihr, mein Freund? fragte Müſſinger ver⸗ weiſend, ſank aber erſchöpft auf eine Bank. Ein Reiter bot ihm Wein. Die Andern überlegten; endlich, einig gewor⸗ den, daß ein hübſcher Burſche hier zu werben ſtehe, und wohlfeil, ſo wie nie, ſagte der Wachtmeiſter:Meinetwegen, Wonſieur. Geb Er mir die Hand, und trink' Er auf's Wohlſeyn unſers Herrn! James ſtieß eiligſt an. Preſſirt's mit dem armen Mann? fragte der Unteroffizier weiter. James beſtätigte es dringend, erzählte, er habe gehört, man wolle die Thore ſchließen, um ſich der heimli⸗ chen Gemeinde deſto gewiſſer zu verſichern. Der Unteroffi⸗ cier lachte der ungeſchickten Maaßregel.Unſrer Uniform ſtehen, ſo Gott will, alle Thore offen! ſagte er, trotzig den Bart ſtreichend:ſchafft nur für den Herrn Stiefel, Mantel und Helm herbei, ihr Burſche. Mit ihm auf's Pferd dann, in Gottes Namen! ſcharfen Trab! ich bleibe indeſſen bei dem jungen Rekruten da!