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Sache entſcheiden?“ fragte ſie ſich,„und will er mich noch heimführen, oder hat der Tod ſeines Vaters ſeinen vielleicht erzwungenen Vorſatz geändert? Aber: wie ſieht wohl der junge Mann aus?“ fragte ſie ſich noch weit öfter, und erbebte ein Bischen, dachte ſie ſich des alten Birshers Cor⸗ pulenz, ſeine Perücke, ſeine Manieren, die ſich vielleicht alle, wenn auch nach verjüngtem Maaßſtabe, in dem Sohne wie⸗ dergaben, wie im Spiegel. Werde ich ihn heirathen?— war natürlich die letzte, die bedentendſte Frage, die Juſtine an ihren Verſtand, an ihr Herz richtete. Der Verſtand, der den Reichthum und das daraus entſpringende heitere Leben zu ſchätzen wußte, ſagte allerdings: Ja! aber das Herz? In dieſem verborgenſten Winkel tauchte von Zeit zu Zeit, einem ſpielenden Geiſt zu vergleichen, ein Bild auf,— an⸗ genehm in ſeinen Zügen, unangenehm jedoch in ſeiner Be⸗ deutung: James.— Juſtine wurde nun ſehr ernſthaft, ſehr unruhig, und dankte dann dem Himmel von ganzer Seele, als dieſes Bild nach kräftigem Bedenken mit einem Male verſchwand, und nimmer wieder kam.— So halte ich dem beſorgten Vater Wort, und meiner eigenen Würde!— ſagte ſie gleich einer Siegerin, und gieng, eines hellen Entſchluſſes voll, die Schlüſſel des Hauſes eg um das Gaſtmahl zu rüſten.
Frau Jacobine machte gar teine Satri auch heute die Wirthſchaft dem Mädchen anzuvertrauen.„Du wälzeſt einen Stein von meinem Herzen!“— ſprach ſie, die Schlüſ⸗ ſel hinreichend, und wieder in die Kiſſen des Kanape's ver⸗ ſinkend, in denen ſie ſich ausnahm, wie eine im Nachdenken Verlorne.


