Teil eines Werkes 
3. Band, Der Jesuit : Charaktergemälde aus dem ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts : 2. Band (1838)
Entstehung
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Bande feſſeln, die Reheiit feſter zu knüpfen, Dein Verlob⸗ ter im

Vollenden Sie nicht, Herr Vater; verſetzte Juſtine; lernen Sie mich beſſer kennen. Ihre Beſorgniſſe ſind grund⸗ los. Da Herr Birsher hier angekommen, ſchickt ſich's ohne⸗ hin nicht, daß ich den Beſuch eines Mannes ferner annehme. Sie werden mich verbinden, wenn Sie Herrn White heute ſchon entlaſſen. In Frieden, denke ich, wenn Sie meinen Nuf ſchonen wollen. Was Berndt betrifft..

Das iſt meine Sorge! ergänzte der Senator, und eilte auf ſeine Stube, wo ſich Berndt demüthig und bald einfand.

Er hat ſich erlaubt, fuhr ihn der Prineipal mit Strenge an,meine Tochter durch böſe Nachrede zu verunglimpfen, und ihr einen Spaziergang zum Verbrechen zu machen, von dem ich unterrichtet war, und der einer Armen galt. Ver⸗ läumder und Züngler dulde ich nicht in meinem Hauſe. Er hat ſich um einen andern Dienſt umzuſehen, und mit Ablauf des QOuartals von meiner Schreibſtube abzuziehen. Bon Dies.

Stumm und niedergeſchlagen entfernte ſich Berndt, und murmelte zwiſchen den Zähnen:Das kommt von Nothhaft, dem neidiſchen Bengel! Das gedenk' ich ihm!

Der Geiſt der Verdroſſenheit hatte ſich auf Wäſſingelb Dach gelagert. Ein dumpfes Mißbehagen bedrängte Alle, die darunter wohnten, Inſtine ausgenommen, die mit unbe⸗ fangnem Herzen, mit klaren Augen die Zukunft muſterte. Freilich miſchte ſich auch in dieſe unbefangene Klarheit dann und wann ein wenig Unruhe, wenn ſie an den Verlobten dachte, der ſo plötzlich erſchienen war; von deſſen Wollen und Wünſchen noch nichts verlautet hatte.Wie wird er die

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