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mag und darf ich nicht hindern. Ihr dankt der würdigen und gottſeligen Frau Lainez die Erleuchtung in Eurem frühern Irrthum. Weiht ihr Euer dankbar Gemüth, und vergeßt das Weib, das nicht für Euch auf der Welt iſt.“ Pahlens verneigte ſich, etwas unbefriedigt jedoch, und ſchied von dem Doctor⸗ der ſich zur Mailbahn begab. Auf und niederſchreitend überlegte er ſein heutiges Tagewerk⸗ horchte verdrüßlich auf die Trommel, die von Zeit zu Zeit von der Comödienbude herüber ſchallte, auf das Geſchrei des Luſtigmacher, der vor der Thüre des Schauplatzes ſein Publikum einlud; auf das Gejauchze der Gaſſenjungen⸗ die den Poſſenreiſſer umſchwärmten. Die Mailbahn, von Spaziergehenden angefüllt, wurde leer, weil die Neugierigen nach der Bude rannten, und bald befand ſich der Doctor allein mit einem Frauenzimmer, das ſchon lange auf den Augenblick, mit ihm unter vier Augen zu reden, gewartet zu haben ſchien. Die Frau, in bürgerlichem Kleide, näherte ſich ihm ſchüchtern, und ſagte nach einem tiefen Knir:„Ich bin des Schreiners Buttler Frau, Ew. Hochwürden: Ihr eifriges Beichtkind.“ Se
„Was will Sie? Ich kenne Sie. Nun?“
„Ich kann es mit meinem Mann nicht länger aushalten.“
„Wie ſo?“
„Er mißhandelt mich.“
„Warum?“
„Weil ich, eine Krankheit vorſchützend, mich weigere zur Kirche zu gehen, und die Predigt zu hören, wie er's verlangt. Und dennoch fürchte ich mich vor der Sünde.“
„Ohne Noth. Ich ſpreche Sie los. Gehe Sie in die Kirche, damit der Schein bewahrt werde. Singe Sie mit⸗


