Teil eines Werkes 
3. Band, Der Jesuit : Charaktergemälde aus dem ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts : 1. Band (1838)
Entstehung
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muß. de zu zuße gehen müſſen. Begleiten Sie mich Pahlens?

Das würde ſich nicht ſchicken, Ew. Gnaden. Ohnehin ſchlägt um 4 Uhr meine Stunde. Mein armer Teufel von Geſell iſt ziemlich krank, und kann die Abendluft nicht recht vertragen. Ich muß alſo ſelbſt..

Die Poſaune zur Hand nehmen, und tuten? fiel der Offizier ſpottend ein:Parole d'honneur! Schade um den jungen galanten Mann! Das ignoble Handwerk paßt wenig zu ſeinen Gewohnheiten. Nicht wahr, meine Herren? nicht wahr, Madame? A revoir! Adieu!

Er empfahl ſich unter lautem Gelächter. Nach einigen

Anmerkungen über den Offizier und deſſen Schulden ging auch der Mäckler. Den Kapitän riefen ſeine Geſchäfte, die Wirthin die Hauswirthſchaft; der Gaſtwirth ſchlief, der Doctor und Pahlens gingen zuſammen auf die Straße.

Wie habe ich mich geſehnt, einmal mit Ihnen allein zu ſprechen: begann Pahlens vertraulich, aber ehrfurchtsvoll: Seitdem Sie mein geiſtlicher Vater wurden, kenne ich nie⸗ mand auf der Erde, vor dem ich mein Herz auszuſchütten geneigter wäre.

Das gehört in den Beichtſtuhl, mein Sohn; erwiederte der Doctor leiſe.

Nicht doch Herr Doctor; verſetzte Pahlens:Rathen Sie Pir g Freund. Meine Lage wird mir unerträglich. Ich as Beſſerem geboren, als auf dem abſcheulichen 6 zu verbtühen, und den Lutheranern zu ihrem Gottes⸗ dienſte hülfreiche Hand und Lunge zu leihen. Was werden Sie denken, wenn ich Ihnen ſage, daß mir in verwichener Nacht die heilige Mutter im Traume erſchien, und zu mir