Holländer nicht ſo artig geweſen wäre, na! ich will klü⸗ ger thun, und ſchweigen.“
„Hm!“ begann die Wirthin:„es wurde allerlei gemun⸗ kelt, das einem die Haut ſchaudern machte, und das„
„Das gefährlich iſt, wiederzukauen!“ fuhr der Wirth da⸗ zwiſchen: ich bitte mir's aus, Frau Schwanenwirthin, daß Sie kein Wort mehr darüber verliert. Der hochpreißliche Senat hat's allen rechtſchaffenen Bürgern befohlen. Auf allen Zunftſtuben wurde es verblämt, und den Plaudermäu⸗ lern angedeutet; und ich bin auch Zunftmeiſter, und muß auch auf Ordnung halten.“
„Wohl geredet!“ rief der Lieutenant beifällig:„Wie die Zunft, muß auch die Frau pariren und Subordination muß ſeyn. Bei alledem möchte ich wiſſen, wohin die Damen ſich begeben haben. Auf Ehre, ich möchte es erfahren. Wäre ihres Spazierwegs Ziel der Kuchengarten oder die Wind⸗ mühle, ich ließe flugs meinen Polen ſatteln, um die reizende Jungfer von Mund zu Mund zu begrüßen.“
Der Senſal zuckte bei den prahleriſchen Aeußerungen des Windbeutels die Achſeln, ſah aber beinebſt durchs Fenſter, und erwiederte:„Da kommt Einer, der Ihnen, gnädiger Herr Lieutenant, ganz gewiß die beſte Auskunft zu geben vermag: der übergeſchnappte Thürmer von St. Paul, der zum Raſendwerden in des Senators Tochter verliebt iſt⸗ ohne daß er je ein Wort mit ihr geſprochen hätte. Brüſtet ſich nicht der Geck in ſeinem betrodelten Kleide wie ein Graf, und wer ſollk es dem geputzten Affen anſehen, daß er zu Poſaune und Glockenſtrang geboren und gebildet wurde?“
Der Mann Quaeſtionis flatterte in das Zimmer: ge⸗ ſchmückt wie der albernſte Zierbengel ſeiner Zeit.
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