Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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Zwiſtigkeit der Familie mit der Frau Chriſtiaue, aus dem Teſtamente geſtrichen, daß die Letztere jedoch ihnen all' ihr Erbe verſprochen, und ſie im Hauſe behalten, aber ihm, dem Conrad, all⸗ zuſpärliches Taſchengeld praͤſtiret, ob er ſchon bereits in einer Tuchhandlung als Lehrling ge⸗ ſtanden. Da ſey er von einem Diener der Hand⸗ lung verfuͤhrt worden, habe dem Principal etwas Geld detourniret, und daher aus Furcht und Angſt fluͤchrig gehen muͤſſen. Nur ſey ihm in⸗ deſſen jenes geſpenſtige Evenement auf dem rui⸗ nirten Schloſſe wieder in den Sinn gekommen, und er habe mit beſagtem Diener zur Nachtzeit in dem Kellerloche nachgeſpuͤrt, wohin dazumal das teufliſche Schemen gewieſen. Sie haͤtten richtig daſelbſt unter Schutt und Plunder einen ledernen Sack mit einem kleinen Treſor von al ten Roſenobles gefunden, und es ſey dießmal kein Engel vorhanden geweſen, der ſie abgehalten, das Suͤnden⸗ und Raubgeld zu theilen. Sie ſeyen damit auf und davon gegangen, aber ſchon einige Tagreiſen weit von Neuſtadt habe der ſchurkiſche Diener ſeinen unerfahr'nen Compagnon um Alles beſtohlen, und denſelben gezwungen, unter den Reichstruppen als gemeiner Soldat ſich zu enrolli⸗ ren. Hier ſey es ihm lange ubel und ſchlecht gegan⸗

gen, bis er Gelegenheit gefunden, zu einem kai⸗