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wuͤrde, die ich wohl lieber geheirathet haͤtte, als ihre Tante, wenn ſie nur ſchon tauſend Wochen alt geweſen waͤre.
So blieb ich noch drei Wochen zu Neuſtadt, und wollte, da ich plotzlich wieder zum Regiment berufen wurde, und mein Fuß wieber heil war, ganz ſtille abziehen, aber mein Philipp mußte ſeine Zunge ſpazieren geſchickt haben, denn am Morgen der Abreiſe, da ſchon die Pferde geſattelt ſtanden, kam mit einem Male die Magd der Frau Chriſtiane, und bat mich, meine Route nicht eher anzutreten, als bis ich ihre Frau noch einmal beſucht. Obſchon es ungalant geweſen wäre, dieſes zu refuſiren, ſo ging ich doch mit ſchwerem Herzen hin, und fand die Frau im Garten, mit den Kindern, aber ruhig und gefaßt und ſanft, wie das erſte Mal, ſo ich ſie geſehen. Die Converſation war ſteif und reſervirt bis zum Augenblick, da ich mich beurlaubte. Als ich ihr
die Hand bot und ſagte:„Gott erhalte Sie,
Madame, recht geſund und in Floribus,“ ant⸗ wortete ſie, mit Thraͤnen in den Augen, und ver⸗ ſchämt, wie eine Jungfrau:„Es hat nicht ſeyn ſollen, daß ich den Herrn hier behielt, und ſo ziehe Er denn hin in Frieden. Ich will fuͤr Ihn beten, daß Er nicht zu fruͤhzeitig heimgehe. Wenn Er aber einmal wieder hieher kommt, und mein


