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ſchuͤttert, und ſeufzte:„Liebenswerther Fremd⸗ ling! bedenke doch, was Du thuſt. Noch ſum⸗ men in meinen Ohren die letzten Glockenſchläge des Ave Maria, und ſchon ſoll ich Deinem Wil⸗ len zu eigen ſeyn? Verlange nicht nach meiner Umarmung, die Suͤnde moͤchte Dir Verderben
bringen. Du haſt mich getäuſcht und uͤber⸗
liſtet, und wenn ich auch die Liebe theilte, die
Du mir zu erkennen gibſt, ſo wuͤrde dennoch unendliche Schmach Dir aus dieſer Stunde er— wachſen.“
Dieſe Worte verwirrten den jungen Luͤſiling, und eine gottliche Mahnung klopfte an ſein Herz, denn auch die Ketzer haben dfters menſchliche Regungen; nur weichen dieſe leider ſchnell vor der boͤſen Luſt. Tebaldo ſetzte ſich der ſchdnen Paola gegenuͤber an die Staffelei und begann zu zeichnen; aber die Kohle flog in ſeiner Hand, und ſeine Pulſen tobten vom ungeſtuͤmen Blut und alle ſeine Sinne kamen in Aufruhr, als ihm ge⸗


