Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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ſagte mit funkelnden Augen:Nun ſind wir ak lein, mein Leben! Niemand uberraſcht uns, und wir ſind ungeſiort, ſo lange es Dir bei mir efällt.

Dann betrachtete er mit wolluſtigem Entzuͤ⸗ cken das verſchämte Madchen, wie es, reizender als je, verſchaͤmt vor ihm ſtand, und rief feurig: Wie Du geputzt biſt! Ein Meiſterſtuͤck des Schoͤpfers, und geſchaffen nicht nur fuͤr die Kunſt, ſondern auch fur die Liebe! Komm', ſetze Dich zu mir auf dieſes Ruhebett. Erlaube, daß ich dieſen weißen Flor von Deinen Alabaſter⸗ ſchultern nehme, und den Arm enthuͤlle, nach deſ⸗ ſen wunderſchoͤnen Formen mein Ange ſich ſehnt. Biſt Du ängſtlich, mein Kind, weil Dein Buſen ſo wallt? Beruhige Dich, und theile meine Ge⸗ fuͤhle; ich bitte Z Dich darum! Ich bete Z Dich an, Du ſchoͤnes Modell, wie kein anderer Kuͤnſtler es je beſeſſen. Sey ganz die Meine, und zaͤhle auf meine Liebe und meine Verſchwiegenheit!

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