Tommaſo rannte wie ein Beſeſſener davon, und fuͤrchtete nur, daß ſeine ſchoͤne Schweſter in die Haͤnde von verfluchten Freimaurern ge⸗ fallen ſeyn moͤchte, die oͤfters bei ihren heimli⸗ chen Gaſtmälern das Blut einer keuſchen Jung⸗ frau zu trinken pflegen.
Hat jemals Einer von Euch einen Freimau⸗
rer geſehen? Sie wandeln in menſchlicher Ge— ſtalt, und ſind doch wuͤſte Ungeheuer darunter. Ein bosliches Geſchlecht, noch vom babyloniſchen Thurm herſtammend, und rußig von Innen, wie die Kohlenbrenner von Außen. Darum haben ſie ſich auch zu unſerer Zeit in Kohlenbrenner verwandelt, und der Himmel gebe, daß dieſe Emporer und Verſchwoͤrer von Grund aus zer⸗ nichtet werden! Gegen Carbonari und Calderari Kyrie Eleiſon!
Während Tommaſo lief, und die arme Mut⸗
ter betete, hatte der Maler ſein Opfer ergattert, und verſtohlen in ſein Haus gezogen. Bedächtig ſchob er den Riegel vor ſeine Kammerthuͤre, und
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