Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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gut er konnte. Da ſie nun dieſes gewahrte, und nicht ſogleich ſich daruͤber ärgerte, war ſie ſchon halb in die Schlingen des Satans gefallen.

Es iſt ein treuloſes Volk, das der Fremden⸗ Die Reichen klappern mit dem Gelde, und ſagen zu dem reizenden Weibe:Ergib Dich mir, mein Schatz, mein ſoͤßes Gut, mein holdes Leben, meine theuerſte Seele; ſiehe, ich bin nur einen Augenblick da, und fahre morgen nach Neapel oder nach Genua, und dann nach der Heimath, und Du ſiehſt mich nicht mehr, und kein Menſch weiß, daß wir zuſammen vergnuͤgt geweſen!

Die Aermeren ſagen:Schoͤnſte Blume, die ich auf meiner Pilgerſchaft gefunden! Laß Dich pfluͤcken, und ruhe an einem Buſen, den Du treuer und redlicher in der Welt nicht findeſt. Zwar weile ich nur kurze Zeit, aber ſobald ich meine Wanderſchaft geendigt, bin ich wieder da, und fuͤhre Dich als meine eheliche Frau heim!

Die Künſtler aber ſagen mit teufliſcher Hin⸗ lerliſt:Du gefällſt mir, ſchones Bild, doch ge⸗