ben, und erwiederte gelaſſen:„Gelobet ſch der Herr! der uns gibt und nimmt, wie es zu un⸗ ſerem Frommen iſt. Ihr hattet ſchon einen Vor⸗ ſchmack der himmliſchen Seligkeit, ehrwuͤrdiger Vater, da Ihr den Pilgrim Adalbert in dieſes Kloſter treten ſaht, damit er das Novizenkleid empfinge.“
„Es iſt juſt ein halbes Jahr ſeitdem verſtri⸗ chen;“ bemerkte Pater Marcus mit leuchtendem Blick, wahrend er mit ſeinem Begleiter durch den
Krenzgang nach der Treppe ſchritt.„Jener Tag
iſt wahrlich ein Tag des Paradieſes geweſen. Unſere hochwuͤrdigſten Vorgeſetzten haben ein Werk der Barmherzigkeit und Gnade an mir gethan, da ſie Adalberts Pruͤfungszeit abkuͤrzten, und den bisher von mir getrennten Novizen befaͤhigten, in der Väter Mitte Platz zu nehmen. So werde ich ihn denn nun Tag fuͤr Tag, Stunde fuͤr Stunde ſehen konnen, mich an ſeinem Verſtande laben, in ſeiner Tugend ein wuͤrdiges Vorbild finden, und endlich wenn s Gott gefaͤllt, in ſei⸗ nen Armen meinen Geiſt aufgeben. Ein ſo be⸗
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