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Sie ſich des Lebens. Mein Freund Dammartin iſt wohl auf; ich habe ihn geſprochen, umarmt, und von ſeiner Seite viele zärtliche Vorwürfe, aber auch viele Liebesgrüße an Sie zurückgebracht.“
Adele ſprang plötzlich erheitert auf, und entriß der Hand des Invaliden das Blättchen Papier, worauf der General nur wenige Worte gezeichnet hatte. Aber wie ſchätzbar waren in ſolcher Lage die wenigen Sylben! während Adele mit ihren Augen auf dem Papiere, mit dem Ohr an den Lippen Sans⸗Regrets haftete, fuhr dieſer mit reger Geſchwätzigkeit fort:„Wie mein guter Freund ſtaunte! Sollten Sie es glauben, Madame? Unſere Poſten arretirten mich und Michaud als Spione. Ein ſauberer Zufall! Doch berief ich mich auf den Brigadegeneral, wurde augenblicklich zu ihm gebracht, und ſo verkehrte ſich das Leid in Freude. Unſere Soldaten und ihre Führer haben vor der Hand eben keine brillanten Quartiere, ſind aber voll Muth und Zuverſicht, und auch mein Sohn iſt geſund, wie ich von Dammartin weiß. Er ſteht im Angeſichte des Feindes, und Herr Dam⸗ martin wird dieſen Nachmittag hier ſeyn, wenn keine Schlacht geliefert wird. Es iſt wenig Anſchein dazu vorhanden, denn die Wege ſind grundlos und Geſchütz und Reiter können nicht manövriren. Sollte übrigens demungeachtet der Eigen⸗ ſinn des Kaiſers oder des Feindes die Schlacht mit Gewalt herbeiführen, ſo behält ſich Herr Dammartin das Vergnügen vor, ſie in Brüſſel zu umarmen, wohin wir unmittelbar nach dem Siege im Gefolge der Armee abgehen werden. Denn unſer Sieg iſt unbezweifelt. Die Generale rühmen die Dispoſitionen des Kaiſers, der Soldat iſt muthig⸗


